Der Traum von den Olympischen Spielen in Tokio ist geplatzt

© Diego Menzi

30.06.2021

Anfangs April infizierte sich Selina mit Covid-19. Trotz mildem Verlauf leidet sie bis heute an den Folgen und kann keinem geregelten Trainingsalltag nachgehen. Schweren Herzens muss sie deshalb auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio verzichten.

Das Hoffen und Bangen hat ein Ende. Selina wird sich ihren Traum von der zweiten Teilnahme an den Olympischen Spielen vorerst nicht erfüllen können. Zu stark sind die Nachwirkungen der Covid-19-Infektion, welche die St. Gallerin anfangs April erlitten hat. Trotz einem milden Verlauf reagiert das Nervensystem der 29-Jährigen stark auf sportliche Betätigung. Als Folge hat die Schweizerrekordhalterin über 800 Meter im Alltag immer wieder mit Schwindelanfällen zu kämpfen. Nach mehreren Rückfällen in den vergangenen Wochen musste sie das Training komplett einstellen. Eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio, die vom 23. Juli bis 8. August stattfinden, ist deshalb nicht möglich. «In den vergangenen Jahren habe ich enorm viel Liebe, Energie und Leidenschaft in diesen Sport investiert, um mich so gut wie möglich auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio vorzubereiten. Ich konnte in dieser Zeit die ganze Schönheit der Leichtathletik erleben, wundervolle Leute kennenlernen und bin als Person und Athletin gewachsen. Auch wenn ich mir meinen grossen Traum in diesem Jahr nicht erfüllen kann, bin ich dankbar und stolz, wohin mich die Vorbereitungen geführt haben. Die Gesundheit ist das Wichtigste im Leben. Ich werde alles daransetzen, mich vollständig von der Erkrankung zu erholen und dann stark genug zu sein, um weitere Träume zu verfolgen», so Selina.

 

 

 

 

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